Gemeinsam statt einsam: agentische Entwicklung im Miniteam

Es war nie leichter, Software zu bauen. Was früher ein Team und ein Quartal gebraucht hat, entsteht heute in Tagen. Aber diese neue Superkraft macht einsam. Der Agent wird zum wichtigsten Gesprächspartner, das eigene Setup immer besser, die Zusammenarbeit immer dünner. Und wer allein rennt, verrennt sich. Nur eben jetzt richtig schnell.

Bei der österreichischen Versicherung NV haben wir es anders versucht. Statt Software für den Fachbereich zu bauen, haben wir die fachliche Verantwortung ins Team geholt: Die Product Ownerin und jemand aus dem Fachbereich gehören zum Miniteam, nicht zur Auftraggeberseite. Wir erzählen zu zweit, wie sich das anfühlt: Stefanie Lintner, Product Ownerin bei der NV, und Michael Seel von INNOQ.

Wie wird aus Fachgesprächen und Workshops der Grundstein für eine Spec? Domain-driven Design wird dabei wichtiger, nicht überflüssig: Die gemeinsame Sprache und das fachliche Modell, die im Team entstehen, werden zum Arbeitsmaterial für den Agenten. Wie kommt dieses Domänenwissen in den Agenten, ohne über Tickets, Übergaben und Interpretationen die Hälfte zu verlieren? Und wie verändert sich die Rolle der Product Ownerin, wenn der Fachbereich nicht mehr bestellt, sondern mitbaut?

Wir berichten aus dem laufenden Projekt, aus beiden Perspektiven: Wie arbeitet man agentisch als Team, statt als Einzelkämpfer mit jeweils eigenem Agenten? Wie muss sich der Entwicklungsprozess ändern, damit man mehr an Agenten delegieren kann, ohne in den Blindflug zu geraten? Und wo hakt es trotzdem?

Wir nehmen euch mit in den Projektalltag eines Miniteams: wie sich agentische Entwicklung anfühlt, wenn Fachbereich, Entwicklung und Agent an einer Sache arbeiten.

GEHOSTED VON

Michael Seel
Michael Seel
Stefanie Lintner
Stefanie Lintner

Wann und Wo?

12.11.2026 16:00

Raum:

Lovelace

Dies ist eine Kompaktversion unserer Schulung, in der Du sofort Wissen tankst.

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Sprache

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