Die Versuchung ist groß, mit AI Coding Agents die eigene Legacy-Codebase über Nacht komplett umbauen zu lassen. Aber nach tausend angepassten Klassen durch Hunderte von Agents (und zehn automatisch erhöhten LLM-Nutzungslimits) stellt sich dann oft nur eines heraus: Nichts funktioniert mehr, null, nada.
In diesem Vortrag zeigt Markus Harrer, warum Agents im Brownfield so schlecht abschneiden und was Sprachbarrieren und To-do-Listen-Apps damit zu tun haben. Aber auch, was gut funktioniert, kommt nicht zu kurz: Klassiker wie Seams, Slicing und Sprouting begrenzen vorab das potenzielle Chaos, Anker und Strukturen helfen dabei, Agents zielsicher zu navigieren, und Fitness Functions bringen bei Bedarf alles wieder auf Kurs. Das Ziel ist es, Legacy-Modernisierung mithilfe von AI Coding Agents verantwortbar zu machen.